Weibliche D-Jugend in Bad Vilbel:
JSG Bad Vilbel/Dortelweil – Kriftel/Hofheim 20:13 (10:7)
Die „Liga-Küken“ lernen weiter dazu
Die Mädels der Spielgemeinschaft sind die Jüngsten in der Liga, aber machen die meisten sichtbaren Fortschritte. Ein Großteil hat in den Herbstferien am Handballcamp teilgenommen und bereits im Training sah man eine klare Verbesserung im Zusammenspiel. Im Wettkampf gegen meist Ältere in dieser Saison fehlt vielleicht der Torerfolg, aber sonst waren die Ansätze vielversprechend. Ein um das andere Mal konnten die große Abwehr und Torfrau in der ersten Hälfte überwunden werden, und mit dem Halbzeitergebnis konnte man zufrieden sein. Die zweite Hälfte begann eher durchwachsen, die Mädels verfielen in alte Fehler. Passgenauigkeit und unnötige Ballverluste nutzten die Gegnerinnen sehr geschickt aus, und spielerisch konnte man nicht mehr so konzentriert mithalten. Dennoch steckten die Mädels vom Schwarzbach in ihrem Spiel nie auf und so kam die eine und andere Spielerinn zu ihrem Torerfolg an diesem Wochenende.
Es spielten: Elena Heun (Tor), Pia Fischer (1), Andjelina Ajetovic (6/1), Laura Kisow, Johanna Müller (1), Smilla Abels (1), Sophia Heller, Kira Köhler (3), Mia Pohl (1), Lena Herr, Valentina Herrmann
Weibl. D-Jugend gegen TG Kastel:
Kriftel/Hofheim - TG Kastel 11:19 (4:8)
Voller Einsatz, Gegner immer mit passender Antwort
Das erste Heimspiel dieser Saison in der Brühlwiesenhalle in Hofheim endete leider nicht einer deutlichen Niederlage. Der Gegner war mit seinen zwei, drei Talenten in den entscheidenden Momenten besser. Zu Beginn konnten beide Teams recht sicher die Bälle nach vorne tragen und auch gute Abschlüsse machen. Kastel hatte dabei aber etwas mehr Torglück, obwohl Elena bereits in dieser Phase wie auch über das ganze Spiel sehr gute Paraden zeigen konnte. Nach einem Rückstand von 1:5, konnten die D-Mädels nun auch mit guten Würfen das Ziel ein auf das andere Mal bis zur Halbzeit treffen. Im zweiten Durchgang war das Spiel viel besser, Kira konnte nun auch über die Außenposition wie auch am Kreis sicher angespielt werden und erfolgreich abschließen. Kastel hatte aber auch immer wieder eine passende Antwort. Durch die offene Deckung wurden die Lücken beim Gegner besser genutzt. Die Mädels vom Schwarzbach steckten den Kopf aber nie in den Sand, sondern versuchten im Eins gegen Eins und bei Standardsituationen unermüdlich ihr Glück. Mit dieser Erfahrung kann es nur noch besser werden.
Es spielten: Elena Heun (Tor), Pia Fischer, Andjelina Ajetovic (3), Laura Kisow, Johanna Müller (2), Smilla Abels, Nele Tänzer, Sophia Heller (1), Kira Köhler (4)
Weibliche D-Jugend in Goldstein/Schwanheim:
Goldstein/Schwanheim – Kriftel/Hofheim 4:19 (2:15)
Im vierten Anlauf endlich der erste Sieg
Mussten die Mädels in der neuen Saison bereits drei Mal als Verlierer das Feld verlassen, waren sie nun erstmals der verdiente Sieger. Vorher durften die Schützlinge von Uwe Seeharsch gegen Außer-Konkurrenz-Teams oder Gegner mit älteren Jahrgängen antreten, kam Goldstein mit einem kompletten jungen Jahrgang wie die JSG. „Hier konnte endlich auf Augenhöhe sehen, dass wir das Handballspielen doch beherrschen“, freute sich der Trainer. Von Beginn an zeigte sich, dass die Gäste den entscheidenden Schritt schneller waren und auch ein besseres Verständnis bei der direkten Spielweise hatten. Nach einer 6:0-Führung erkannten auch die Mädels, dass es Spaß machte, und sie waren über ihr eigenes Spiel etwas überrascht. Im ersten Durchgang ließen sie sich kaum im Spielfluss unterbrechen und zeigten schöne Kombinationen, die zum Erfolg führten. Im Tor ließ Elena Heun fast nichts zu. In der zweiten Halbzeit wollten die Mädels an die gezeigte Leistung anknüpfen, aber da hatte der Gegner etwas dagegen. Goldstein stabilisierte seine eigene Abwehrreihen, und auch die Torfrau zeigte schöne Paraden. Die Gäste standen hinten ebenfalls sehr sicher und probierten einiges aus. „Aber bei so einem Gegner ist es auch sehr wichtig, mal was zu testen, auch wenn es nicht in Toren zählbar ist“, so Uwe Seeharsch. Hinzu kam, dass man mit nur sieben Mädels antreten musste, weil krankheitsbedingt gleich vier Stammspielrinnen absagen mussten. Daher ist am Ende die Kondition etwas schwächer gewesen. Am Ende stand aber ein beachtliches Endergebnis, über die sich alle Spieler und mitreisende Fans sehr freuten.
Es spielten: Elena Heun (Tor), Pia Fischer (2), Andjelina Ajetovic (8), Louisa Milly, Johanna Müller (5), Smilla Abels (1), Lena Herr (3)
Weibliche D-Jugend gegen Eschhofen/Steeden:
Kriftel/Hofheim – Eschhofen/Steeden 8:25 (4:8)
Nach dem 4:6 läuft nicht mehr viel zusammen
In ihrem dritten Saisonspiel am Sonntagmorgen waren die Mädels zunächst eigentlich recht wach. Gut sortiert starteten sie und konnten gleich die ersten beiden Tore für sich verbuchen. Auch bis kurz vor Ende des ersten Durchgangs war beim 4:6 noch alles drin. Kriftel/Hofheim war in diesem Teil auf Augenhöhe, konnte in Angriff und Abwehr gefallen. Der Halbzeitstand fiel sogar etwas zu hoch aus. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit riss der Faden jedoch vollkommen. Kein Angriff konnte nur annähernd in Richtung gegnerisches Tor abgeschlossen werden. Steeden konnte somit leichte Tore erzielen und zog uneinholbar davon. Mit einer grünen Karte versuchte Coach Uwe Seeharsch, nochmals die hängenden Köpfe aufzurichten. Das kam aber erst in den letzten fünf Minuten des Spiels zum Tragen. Torfrau Elena Heun konnte bei den vielen Torwürfen sogar mit tollen Paraden glänzen, sonst wäre das noch höher ausgefallen. „Also ein gebrauchter Tag, aber das wird bestimmt noch“, ist der Trainer optimistisch.
Es spielten: Elena Heun (Tor), Mia Pohl (3), Pia Fischer (2), Laura Kisow, Andjelina Ajetovic (1), Louisa Milly, Sophia Heller (1), Johanna Müller, Kira Köhler (1), Lena Herr
Weibliche D-Jugend bei Eppstein II:
TSG Eppstein II – Kriftel/Hofheim 17:8 (7:4)
Zweites Spiel, gleiches Bild
Eppstein II hatte als Mannschaft „außer Konkurrenz“ wie beim ersten Spiel aus der Ersten Mannschaft zwei, drei entscheidende Spielerinnen ausgeliehen. Die D-Mädels waren dennoch sehr bemüht, sicher den Ball nach vorne zu tragen, aber der Zug zum Tor fehlte etwas. Bis zur Mitte der ersten Halbzeit (4:4) konnte man das Spiel ausgeglichen gestalten. Dann war das Glück häufiger bei Eppstein beim Abschluss. Zur zweiten Halbzeit wollte man es besser machen, das gelang aber nicht. Die ersten fünf Angriffe wurden zu hastig abgeschlossen oder mit Fehlpässen gespielt. Das nutzte Eppstein mit den direkten Gegentoren. Zum Schluss haben sich die Mädels zwar gefangen, und einige schöne Erfolge waren zu sehen, aber das Spiel konnte leider nicht mehr gedreht werden. „Also sind ein weiterer Aufbau und Lernphasen notwendig, um den ersten Sieg einzufahren, was uns aber sicher auch gelingen wird“, sagt Trainer Uwe Seeharsch.
Es spielten: Mia Pohl, Lilly Niemeyer (1), Andjelina Ajetovic (1), Louisa Milly, Lena Sophie Heller (1), Johanna Müller (2), Elena Heun, Kira Köhler (2), Lena Herr (1), Valentina Sophie Herrmann
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