Weibliche D-Jugend in Eltville:
JSG Eltville/Grün-Weiß Wiesbaden – Kriftel 9:11 (5:8)
Gute Abwehr- und Laufarbeit zahlt sich aus
Den Sieg haben die Krifteler Mädels sich echt verdient. Nachdem in letzter Zeit mehrere Niederlagen aufeinander folgten, haben sie nun zwei Punkte geholt. Somit bewiesen sie sich selbst wie auch Trainerin Tatjana Lehmann, dass sich die Trainingseinheiten der vergangenen Wochen bemerkbar machten. Die Abwehr stand sehr gut, jedoch konnten die gegnerischen Mädels zu Beginn des Spiels mehrere Eins-gegen-Eins-Situationen nutzen. Mit der Zeit verbaute Kriftel aber den Spielerinnen von Eltville die Torchancen, weil die Abwehr immer sehr gut zugeschoben hat. Die Spielerinnen im Rückraum haben sich in der Abwehr gegenseitig ausgeholfen, weil die meisten Laufpässe von Eltville über die Mitte liefen. Im Angriff mussten die Krifteler sich viel freilaufen, um sich so Torchancen erarbeiten zu können. Es wurden einige Tore aus dem Rückraum geworfen, die sehr schön in die Ecken platziert waren. „Mich erfreute es, dass der Schwung beim Wurf mitgenommen wurde“, sagte die Trainerin. Und doch blieben noch einige Chancen ungenutzt, weil zu unplatziert geworfen wurde oder die Torfrau hielt.
Es spielten: Lara Saber (Tor), Delina Tiquabo, Finia Ferrando-Stenner (1), Nadine Radünz, Malika Ludwig, Milena Heun (4), Mei Li Weber, Alea Bante (6), Julia Schmidt, Kim Köhler, Charlotte Schlosser
Weibliche D-Jugend gegen Nordenstadt:
Kriftel – TuS Nordenstadt II 5:19 (3:9)
Bis zum 2:2 prima mitgehalten
In der ersten Halbzeit hatten die gegnerischen Mädels Schwierigkeiten, durch die starke Abwehr zu Torerfolgen zu kommen. Deshalb fielen nur zwei Gäste-Tore in den ersten zehn Minuten. Nachdem ein Timeout der Krifteler Trainerin genommen wurde, erzielten die Mädels in Kürze sogar den Ausgleich zum 2:2. Leider hielt die Konzentration nicht so lange an, so dass Nordenstadt die Chancen nutzte und mit Tempogegenstößen Tore erzielte. In der Halbzeit nahmen die Mädels dann nochmal die Tipps und Verbesserungsvorschläge an und zeigten diese zu Beginn der zweiten Halbzeit. Im Angriff fiel es den Mädels jedoch schwer, sich vom Gegenspieler zu lösen und somit freizulaufen. „Für die kommenden Spiele müssen wir die Konzentration über die komplette Spieldauer halten, dann werden wir auch wieder erfolgreicher aus der Halle gehen können“, sagt Trainerin Tatjana Lehmann.
Es spielten: Lara Saber (Tor), Finia Ferrando-Stenner, Nadine Radünz, Malika Ludwig, Lara Odendahl, Milena Heun (5), Alea Bante, Julia Schmidt, Kim Köhler, Charlotte Schlosser, Natalie Meilinger
Weibliche D-Jugend in Bad Soden:
Bad Soden/Schwalbach – Kriftel 18:8 (9:5)
Abwehr packt zu, Angriff noch ausbaufähig
Die Abwehr tat sich schwer gegen eine gegnerische Halbspielerin, die auch noch Linkshänderin ist, anzukommen. Sie war auch körperlich überlegen. Jedoch haben die Krifteler mit der Zeit verstanden, dass eine Linkshänderin gerne zur Mitte geht um sich so eine bessere Chance auf einen Torwurf zu verschaffen. Dann stand die Abwehr sehr gut. Trotz allem hat die D-Jugend zwar 18 Gegentore kassiert. Aber Trainerin Tatjana Lehmann war mit der Leistung dort dennoch sehr zufrieden. Besonders stolz war sie darauf, dass die Mädels in der Abwehr richtig zugepackt haben. „Der Angriff ist immer noch so ein kleines Problemchen von uns. Das Freilaufen ohne Ball geschieht zum größten Teil im Rückraum, sowie mit dem Kreisläufer“, sagte die Trainerin. Die Außenspieler werden noch nicht so in das Spiel mit eingebunden, weil der Blick momentan noch nicht über das ganze Spielgeschehen geht - „aber daran kann man arbeiten“.
Es spielten: Delina Tiquabo, Finia Ferrando-Stenner, Nadine Radünz; Malika Ludwig, Lara Odendahl, Milena Heun (4), Mei Li Weber (3), Lara Saber (Tor), Julia Schmidt (1), Kim Köhler, Charlotte Schlosser
Weibliche D-Jugend gegen Kastel:
Kriftel – TG Kastel 9:17 (5:11)
Die Abwehr steigert sich nach der Pause
In der Abwehr fiel es den Mädels der TuS Kriftel zunächst schwer, gegen einen Überzieher anzukommen. So sind viele Tore nach dieser Eins-gegen-Eins-Situation entstanden. Die Abwehr der gegnerischen Mädels stand sehr offensiv, und dadurch war Freilaufen ohne Ball angesagt. Die Mädels hatten im Angriff aber Schwierigkeiten, sich von ihren Gegenspielern zu lösen. Wenn es ihnen gelang, gingen leider viele Bälle über oder neben das Tor. Nach und nach kamen die Mädels der TuS Kriftel in der Abwehr besser zurecht, so dass Kastel in der zweiten Halbzeit dadurch nicht mehr so viele Tore erzielen konnte. Dadurch schöpften sie neue Energie und ließen den Kastelern weniger Chancen, zum Tor zu kommen. Positiv war außerdem, dass die Spielerinnen dem Gegner in der zweiten Halbzeit den Gang zum Tor erschwerten.
Es spielten: Lara Saber (Tor), Delina Tiquabo, Nadine Radünz, Malika Ludwig, Lara Odendahl, Milena Heun (5), Charlotte Schlosser, Alea Bante (4), Julia Schmidt
Weibliche D-Jugend beim TV Idstein:
TV Idstein 2 – Kriftel 9:15 (4:9)
Körperliche Überlegenheit am Ende ausgespielt
Zwar waren die Mädels anfangs etwas überfordert mit der sehr offensiven, aggressiven Abwehr der Idsteiner, haben sich oft festmachen lassen und einige Bälle verloren durch das Prellen zu nah am Abwehrspieler. Aber am Ende sprang doch ein souveräner Sieg heraus für das Team der weiblichen D-Jugend. Die Gäste stellten sich dann auf die Abwehr ein und warfen fünf Tore in Folge durch gutes Zusammenspiel mit Kreisläuferin Milena Heun, die sich stark durchsetzen konnte im 1:1. Idstein hatte Probleme, sich gegen die nun etwas defensivere Abwehr und körperlich überlegene Krifteler durchzusetzen. Eine weitere Vierer-Torfolge von Alea Bante, die sowohl im 1:1 durchbrach und auch aus dem Rückraum traf, sowie die tolle Parade beim Siebenmeter von Lara Saber sorgten für das Halbzeitergebnis.
Der zweite Durchgang entwickelte sich zu einem kämpferischen Spiel, da sich die Idsteinerinnen nicht so leicht geschlagen geben wollten. In den Zweikämpfen behielten aber meist die Krifteler durch ihre körperliche Überlegenheit und frühe Annahme des Gegenspielers für sich. Allerdings konnte Kriftel zwei Siebenmeter nicht verwerten. Dennoch
war es eine tolle Mannschaftsleistung, da alle Spielerinnen sich in Angriff und Abwehr voll reingehängt haben. Das letzte Tor kurz vor Schluss warf Julia Schmidt, die sich endlich auch aus dem Rückraum traute – und es war ein schöner Abschluss.
Es spielten: Lara Saber (Tor), Finia Ferrando-Stenner (2), Malika Ludwig (1), Lara Odendahl, Milena Heun (6), Alea Bante (5), Julia Schmidt (1), Kim Köhler, Delina Tiquabo Bariagaber, Nadine Radünz und Natalie Meilinger
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