Damen I gegen Darmstadt:
Damen I: Kriftel – TGB Darmstadt 31:16 (15:8)
Pflichtaufgabe gegen den Letzten sicher erfüllt
Gegen den Tabellenletzten und schon feststehenden Absteiger Darmstadt war ein Sieg Pflicht für die Damen. Diese Aufgabe erfüllte das Team mit Bravour, auch wenn wichtiger Spielerinnen fehlten. Am Ende stand ein deutlicher und nie gefährdeter Sieg. Damit dürfte auch der Klassenverbleib in der Oberliga gesichert sein, denn als Tabellenfünfter zum Viertletzten Oberursel sind es acht Punkte Vorsprung bei noch vier ausstehenden Spielen. Nun kann die Mannschaft von Trainerin Yvonne Thon und ihrem Assistenten Florian Schäfer mehr noch nach oben schielen, denn zu Rang drei sind es nur zwei, zum Zweiten vier Punkte. In den verbleibenden Partien steht auch noch das Derby gegen Eddersheim II an. Hier verlor Kriftel das Hinspiel und wird zum Saisonfinale noch einmal besonders motiviert sein.
Das war auch gegen Aufsteiger Darmstadt der Fall. Die TuS wollte sich hier keine Blöße geben und einen Ausrutscher erlauben. Bis zum 6:4 (11.) lief es noch etwas schleppend, danach setzte sich der Favorit aber immer mehr ab. Über 8:4 und 12:5 ging es schon sicher in die Pause. Nach dem Wechsel hielt die Mannschaft das Tempo und die Konzentration hoch, dennoch gab es ausreichend Spielanteile. Auch drei noch B-Jugendliche kamen wieder zum Einsatz. Beim 18:8 waren es erstmals 10 Tore Abstand, beim 29:13 sogar 16. Am Ende warv ein sicherer Sieg eingetütet.
Es spielten: Nele Krohn, Sabrina Schäplitz (Tor), Zoe Alp (1), Ida Pokoyski (9/1), Hanna Leidner (4), Meta Kilp (1), Sophie Hugger (4), Johanna Körner, Finja Seeharsch (3), Michelle Huber, Paulina Kemmer (1), Jennifer Hempel, Louisa Leichthammer (4), Mayra Rinschen (4)
Damen I bei der SG Kirchhof II:
Damen I: SG Kirchhof II – Kriftel 26:25 (11:16)
Sechs-Tore-Vorsprung verspielt
Das war ärgerlich: Mehr als 40 Minuten lang bestimmten die Damen das Spiel in Nordhessen, führten zeitweise sehr deutlich, und gaben die Partie dann doch in der Schlussphase noch aus der Hand. Damit bleibt die Lage in der Tabelle unübersichtlich, denn der Vorsprung auch zu den hinteren Rängen ist noch nicht groß genug. Zum viertletzten Platz sind es nur sechs Punkte. Auf der anderen Seite sollte nun ein Sieg gegen den noch sieglosen Tabellenletzten Darmstadt die letzte Sicherheit geben, um ein weiteres Jahr in der Oberliga Hessen spielen zu können.
In Kirchhof sah das schon alles sehr gut aus für die Mannschaft von Trainerin Yvonne Thon. Kriftel zog nach knapp zehn Minuten schon einmal schnell mit 6:1 davon, die Abwehr und die Torfrau Nele Krohn standen sicher. Nach dem 5:8 gelangen Kriftel noch einmal drei Tore in Folge, so dass der höchste Vorsprung erreicht war. Nach der Pause waren es erneut sechs Tore vorne beim 17:11 und 18:12. Doch in der Folge schmolz der Abstand so langsam dahin. Beim 20:17 für die TuS half auch eine Auszeit nichts, die Gastgeberinnen trafen nach dem 18:22 vier Mal in Folge. Das 23:22 war die letzte Führung der Gäste, das Spiel war gekippt, die Punkte blieben in Nordhessen.
Es spielten: Nele Krohn, Yasmin Koczy (Tor), Helena Nitzke (11/5), Ida Pokoyski, Jana Lorenz (je 4), Michelle Huber, Louisa Leichthammer (je 2), Paulina Kemmer, Mayra Janssen (je 1), Zoe Alp, Meta Kilp, Sophie Hugger, Jonna Lotz
Damen I gegen Kleenheim/Langgöns:
Damen I: Kriftel – HSG Kleenheim/Langgöns 29:24 (13:10)
Den Zweiten am Ende sicher bezwungen
Das war doch mal ein dickes Ausrufezeichen, das die Damen da in der Oberliga gegen den Tabellenzweiten und Drittligaabsteiger gesetzt haben. Die Mannschaft von Trainerin Yvonne Thon und ihres Assistenten Florian Schäfer siegte am Ende sogar souverän gegen den eigentlichen Favoriten aus Mittelhessen. Damit hat sich das Team vier Spieltage vor Schluss eine gute Ausgangsposition verschafft. Denn auch der Abstand zu den Abstiegsrängen war noch nicht allzu groß, nun ist Kriftel allerdings als Fünfter auch nur noch zwei Punkte hinter dem weiterhin Zweiten aus Kleenheim, so dass auch nach oben einiges drin ist. Gleich vier Spielerinnen aus der B1 wirkten zudem dieses Mal mit und konnten sich prima einbringen.
Die Akzente setzten zunächst aber die Gäste, lagen mit 3:1 und 4:2 vorne. Doch dann schon wendete sich das Blatt. Kriftel zog seinerseits mit 6:5 in Front und gab die Führung in der Folge nicht mehr ab. Wichtig war auch, dass sich die an diesem Tag sehr geschlossen auftretende Mannschaft vor der Pause schon auf drei Tore absetzen konnte. Beim 17:12 (37.) nahmen die Gäste eine Auszeit. Was ihnen aber wenig half, denn die TuS-Damen zogen sogar auf 21:13 entscheidend davon. Später ließen sie den Gegner nicht auf mehr als sechs Tore herankommen, nur kurz vor Schlusspfiff. Aber da war der Jubel auf Krifteler Seite über einen so nicht erwarteten Sieg schon groß.
Es spielten: Nele Krohn, Yasmin Koczy (Tor), Zoe Alp (1), Ida Pokoyski (7), Jana Lorenz (3), Meta Kilp (2), Sophie Hugger (1), Michelle Huber, Julika Leichthammer (1), Paulina Kemmer, Jonna Lotz (1), Louisa Leichthammer (3), Helena Nitzke (8/2), Mayra Rinschen (2)
Damen I gegen die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen
Damen I: Kriftel – HSG Hoof/Sand/Wolfhagen 26:23 (11:11)
In vier Minuten aus 14:16 ein 19:16 gemacht
Einen wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt in der Oberliga Hessen feierten die Damen gegen einen direkten Mitkonkurrenten. Damit hat sich die Mannschaft von Trainerin Yvonne Thon und Co-Trainer Florian Schäfer zwar mit 19:15 Punkten auf Rang fünf platziert, der Abstand zu den hinteren Positionen ist aber so groß auch nicht. Das Derby gegen Oberursel hat am nächsten Sonntag somit ebenso große Bedeutung. Wichtig war es, den Gegner auf Distanz zu halten und nach dem Hinspiel auch die Rückpartie knapp zu gewinnen. Das gelang nach einem Wechselbad der Gefühle, in dem auch die Gäste stark auftraten und vor allem vor der Pause den Takt vorgaben.
Kriftel lag 1:3 hinten, dann 4:3 und 6:5 vorn. Doch in der Folge zog Hoof immer mit einem oder zwei Treffern in Front. Dieses Bild bot sich zunächst auch direkt nach der Pause, als die Gäste beim 14:11 (35.) sogar mit drei Treffern vorne lagen. Ihr höchster Vorsprung währte allerdings nicht allzu lange, denn die Gastgeberinnen packten spätestens jetzt ihr Kämpferherz aus und schaffen mit fünf Toren in Folge vom 14:16 zum 19:16 binnen vier Minuten die Wende (43.). Beim 21:17 waren es sogar vier Treffer plus für die TuS, der Gegner steckte zwar nie auf, kam aber auch nicht mehr als auf zwei Tore heran. Am Ende jubelten die Gastgeberinnen zwar über einen hartumkämpften, durch die Leistungssteigerung nach der Pause aber schon auch verdienten Sieg.
Es spielten: Nele Krohn, Clara Frühauf (Tor), Jana Lorenz (2), Sophie Hugger (4), Johanna Körner, Michelle Huber, Paulina Kemmer (3), Julika Leichthammer (1), Louisa Leichthammer (4), Helena Nitzke (11/6), Mayra Rinschen (1)
Fastnachtszug in Hattersheim

Teilnahme am Hattersheimer Fastnachtszug stimmt auf Jubiläum ein
80 kleine und große Narren feiern 100. Handballer-Geburtstag
„Von Minis-Berries zu Großen, im roten Dress, schwarzen Hosen. Kriftels Handball ist 100 Jahr – so grüßen wir die Narrenschar“: Mit diesem Transparent am Wagen waren rund 80 kleine und große Handballer vom Schwarzbach ein sehr bunter Farbtupfer beim Hattersheimer Fastnachtszug. Kinder, Jugendliche, aktive Handballer und Oldies spazierten bei bester Laune im farbigen Dress in der Menge mit. Leibchen mit dem Jubiläumslogo, Trikots, Kappen, Schals und Stirnbänder waren unter den Tausenden Zuschauern und vielen Teilnehmern in den Farben Rot (für die TuS Kriftel) und Blau (für die JSG und MSG Schwarzbach) schnell auszumachen. Munter und mit einem dreifach donnernden „Helau“ warfen die Handballer Bonbons und anderes Wurfmaterial in die Menge. Und bewiesen dabei, dass sie ihr Metier auch treffsicher zum Beispiel in offene Fenster und verkehrt herum gehaltene Regenschirme beherrschten. Auch als die Kamelle zeitiger aufgebraucht waren, war die Stimmung weiterhin prima. Und viele Handball-Narren waren sich einig: So etwas wollen sie gerne wiederholen – am besten schon 2024 beim Hofheimer Fastnachtszug. Ein Dank geht an das Orga-Duo Matze Brand und Din Nietzig, „Truck“-Fahrer Reinhold Pfaff und die Firma Bechstein für den Anhänger-Verleih.




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